Lingen

Allgemeine Angaben
KIRCHE LEBEN in Lingen
Was uns ausmacht

Selbstverständnis: 

Stadtpastoral - KIRCHE LEBEN in Lingen

Die Stadt – Tradition und Moderne

  • Die Stadt ist Menschenwerk, mit Genialität, Wissenschaft und Technik errichtet. Zentrum des Handels, der Politik und Verwaltung, der Kultur und Rechtsprechung. Effektivität zählt: jede Fläche wird genutzt, der Tag dauert abends länger, jede Minute ist kostbar. Die Stadt ist schnelllebig, geschäftig, modern, offen für das Neue, den letzten Schrei. Kontakte sind häufig, entweder beiläufig und flüchtig oder zielgerichtet terminiert. Immer ist irgendwo etwas los. Menschen kommen zusammen bei kleinen und großen Events. Man wohnt eng beieinander, ist aber für sich. Unendliche Möglichkeiten, individuelle Freiheit und Ungebundenheit bestimmen das Lebensgefühl. Mit Ruhelosigkeit, Unübersichtlichkeit und Unbehaustheit muss man manchmal rechnen. Wer nichts verpassen will, muss stets mitspielen und sich bewegen.
  • Sie erleben die moderne Stadt und lassen sich gerne ansprechen vom bunten Treiben, verlockenden Angeboten. Sie spüren, wie Menschen hier handeln, verkaufen, bauen. Vieles im schnellen Wandel. Sie sehen aber auch Bleibendes: ein altes Rathaus, Fachwerkhäuser, Häuserfassaden, Kirchen, Museen. Gebäude verweisen darauf, wie hier Geschichte geschrieben wird.
  • Die Lage der Stadtpastoral im Zentrum ist Programm. Wir möchte ein offenes Ohr haben, um wahrzunehmen, wie moderne Zeiten „ticken“. Stadtpastoral ist heute ein Treffpunkt, um mit den Menschen der Stadt ins Gespräch zu kommen. Wir interessieren uns dafür, wie das Neue und das Alte zusammenpassen, wie Tradition und Moderne einander inspirieren. Wir möchten Farbe bekennen und unsere Standpunkte anbieten und suchen den Dialog.

Katholische Kirche in der Stadt

  • Kirche kommt aus alten Zeiten, meinen heute viele. In der Tat ist der christliche Glaube 2000 Jahre alt. Zu alt für urbane Zeitgenossen? Soll man die Kirche lieber im Dorf lassen, wie es sprichwörtlich heißt? Dagegen spricht: das Christentum hat sich anfangs in der Metropole Jerusalem etabliert. Paulus zieht dann als Pionier mit der Botschaft in die ganze Welt und gründet erste Gemeinden in den damaligen Handelsstädten. Auf Marktplätzen interessiert er sich für die Überzeugungen der Städter und bringt Jesus Christus ins Gespräch. Das macht Furore, weckt Abwehr und Begeisterung.
  • Sie kommen in die Stadt, weil sie dort arbeiten, einkaufen, Besorgungen machen, in Geschäften bummeln oder den Markt besuchen. Man trifft hier Passanten, Flaneure, Neugierige, Geschäftige, Ausprobierende und eben auch Kirchenleute. Vielleicht kennen Sie kirchliches Leben, vielleicht auch nicht.
  • Wir möchten sie einladen. Ergänzend zu den bewährten Strukturen der Pfarrgemeinden wollen wir Akzente setzen und etwas probieren. Wir arbeiten zusammen mit Partnern aus der Stadt und Fachleuten aus dem breiten kirchlichen Netzwerk.

In Kontakt mit dem Geheimnis des Lebens

  • Schneller, schöner, billiger, effektiver, profitabler, optimaler, mobiler, erreichbarer, … Täuscht es: die Stadt hat was zu bieten, aber ist anstrengend, fordert viel und wirft Fragen auf. Als Christen glauben wir, dass wir allerorts mit dem Urgrund und Ziel, mit der Höhe und Tiefe, dem unbegreiflichen Geheimnis des Lebens in Kontakt kommen können. Diese Begegnung kennt viele Formen und Wege. So feiern wir Gottesdienst, lassen uns vom Evangelium inspirieren und engagieren uns für- und miteinander. Was alles möglich ist, scheint noch nicht ausgelotet.
  • Unterbrechung sei die kürzeste Definition von Religion, hat ein Theologe gesagt. Sie würden gerne mal innehalten und dir Oberfläche durchbrechen? Sie suchen Momente gehaltvoller Tiefe, Kontakt mit dem Heiligen, mit dem eigenen Herzensgrund? Sie möchten einmal inständig Danke oder Bitte sagen? Oder daran teilnehmen, wie andere das machen
  • Stadtpastoral möchte Gelegenheiten schaffen, um frei und vorbehaltlos diese Suche zu ermöglichen. Punktuell können sie ausprobieren, schnuppern und vielleicht an Dingen Geschmack bekommen. Als Kirche wollen wir Gesicht zeigen. Wir sind ansprechbar als Ehrenamtliche und Hauptberufliche. Und wenn sie wünschen, wollen wir gerne persönlich Zeugnis geben von der Hoffnung, die uns erfüllt. Es würde uns freuen und bereichern, auch von ihnen zu erfahren, was sie im Herzen bewegt.

Wegweiser, Kontaktbörse, Netzwerk, Schnittstelle und offene Tür zur Kirche von Lingen

  • Kirche ist mehr als Kirchtürme. Die sind mehr oder weniger sichtbar in der Stadtsilhouette . Und hörbar, wenn sie zum Gottesdienst läuten. Der ist zentrale Kraftquelle. Doch zur Kirche gehören weiterhin Krankenhäuser, Altenhilfeeinrichtungen, Kitas, Schulen, Erwachsenenbildung, Beratungsstellen, Verbände, Vereine, Frauen- und Männergruppen, Jugend-, Seniorentreffs sowie ganz zentral ehrenamtliche Initiativen. Die Palette reicht von „Anbetung“ über „Oratorium“ bis zu „Zugezogenenprojekten“.
  • Sie interessieren sich für die bunte Landkarte kirchlicher Arbeit? Sie suchen Kontakt, Hilfe, Beratung oder ein Ehrenamt? Sie wünschen geistliche Begleitung? Sie haben Fragen zu Glauben und Kirche? Oder sie möchten (wieder) in die Katholische Kirche eintreten?
  • Stadtpastoral ist quasi ein „Empfangsraum  der Kirche“ (Kardinal Karl Lehmann).

Wir helfen ihnen, den Reichtum der kirchlichen Landkarte zu entdecken. Dazu haben wir den Überblick und informieren sie. Bei Bedarf vermitteln wir weiter oder organisieren Kontakte. Sie wählen, was sie möchten.

Räumlichkeiten: 

Raum im Turm der Kirche St. Bonifatius in Lingen

Öffnungszeiten: 

samstags von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Entwicklungsperspektiven, Pläne: 

  • Ladenlokal in der Lingener Innenstadt für zwei Jahre
  • Ehrenamtlichenteam
  • Forumsraum in einem Neubau mit verschiedenen Einrichtuen (Kath. Jugendbüro - Beratungsstelle - Trauerarbeit Kinder und Jugendliche - ...)
  • tägliche Öffnungszeiten
  • Internetauftritt

 

Startdatum: 

27.04.2017
Unser Profil
Adresse
Burgstr. 21c
49808 Lingen
Deutschland
Telefonnummer: 0591-96497221
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